Fehler?
Vor einem Monat bin ich aus Süddeutschland nach Berlin gezogen. Mein vierter Umzug in 5 Jahren! Nirgends halte ich es wirklich lange aus. Alles wird öde und langweilig. Der Druck etwas zu ändern wenn sich die Umgebung nicht ändert wird mit der Zeit immer größer. Doch Änderungen in einem festen Umfeld dauern lang. Vor allem wenn man nicht genau weiß was sich denn wie verändern soll.
Somit habe ich meinen Plan wieder wegzuziehen umgesetzt und wohne jetzt in der Metropole Berlin. Nur bin ich mir nicht sicher ob das eine gute Idee war. Jeden Tag sitze ich allein in meiner 2-Zimmer-Altbauwohnung und versuche mich zu beschäftigen. Das Studium geht erst im März wieder los. Vorrausgesetzt, ich werde genommen. Somit habe ich momentan nicht wirklich etwas zu tun, außer auf meinen Platz in der Charitée zu warten.
Aber es ist nicht so, dass es mich stört. Im Gegenteil. Ich fühle mich im Moment in meinem “Gammlerleben” wohl. Es ist, als ob ich endlich mal zur Ruhe komme. Ich gehe schlafen wenn ich müde bin und wenn ich eben um 08:00 Uhr nicht müde bin, dann schlafe ich halt nicht. Ähnlich ist es mit dem Essem. Doch ich weiß auch, dass dieses Verhalten total schlecht für mich ist. Ich bin wieder auf dem Weg in das Loch und bin irgendwie nicht in der Lage etwas dagegen zu unternehmen. Ich werde wieder depressiv!
Wäre ich nicht umgezogen würde das bestimmt anders aussehen. Allein deshalb, weil meine Mom das nicht zulassen würde. Daher frage ich mich, ob es ein Fehler war hierher zu ziehen.